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FASZINATION ERDE

Die große Themenshow

Dienstag, 18.04.23 // 19:30 Uhr

Eine Liebeserklärung an unseren Heimatplaneten

Alle Infos folgen



 

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Zur Person

Astrid Därr, Christian Klepp & Adrian Rohnfelder

Astrid Därr, Christian Klepp & Adrian Rohnfelder

Astrid Därr
Ich wuchs in einer Globetrotterfamilie auf, die in den 1970ern den ersten Reiseausrüstungsladen Deutschlands sowie die Verlagsgruppe Reise Know-How gründete. Mit mir und meinem Bruder René auf der Rückbank tourten meine Eltern Erika und Klaus Därr kreuz und quer durch Afrika. In der Sahara lernte ich nicht nur das Laufen, sondern auch Toleranz und Kommunikation ohne viele Worte – beim Spiel mit einheimischen Kindern. Chronisches Fernweh wurde mir so in die Wiege gelegt...

Mit 17 Jahren packte ich zum ersten Mal den Rucksack und erkundete Teile Australiens. Es folgten zahlreiche, z.T. monatelange Reisen mit verschiedenen Fahrzeugen durch fast alle Saharaländer und Westafrika. Während meines Studiums der Diplom-Geografie (mit den Nebenfächern Tourismus und Zoologie) arbeitete ich als Volontärin in einem Regenwaldreservat in Ecuador, studierte mit einem DAAD-Stipendium in Singapur und forschte mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft für meine Diplomarbeit in der Altstadt von Fès (Marokko).

Seit 1998 arbeite ich als freie Reisejournalistin und Redakteurin. Das journalistische Handwerk lernte ich bei Stationen im Reise Know-How, Bruckmann und Polyglott Verlag sowie bei Hospitanzen im Bayerischen Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen). Mittlerweile erschienen mehr als zehn Reiseführer und -bildbände in verschiedenen Verlagen.

Zudem führe ich als Reiseleiterin und Bergwanderführerin Gruppen in der ganzen Welt, z.B. bei Trekkingreisen in Nepal und Indonesien sowie bei Rundreisen in Marokko. Als begeisterte (Ski-) Bergsteigerin erklomm ich zahlreiche Gipfel bis knapp 7000 m in den Anden, den Alpen, im Kaukasus und dem Himalaya.

Mit meinem 30 Jahre alten Toyota Land Cruiser HJ60 durchquerte ich Afrika von Nord nach Süd auf der Ostroute über Libyen und Sudan. Nach mehr als 10 Jahren und über 100.000 Kilometern kreuz und quer durch Afrika war es Zeit für einen anderen Kontinent: Ende 2016 verschiffte ich den Land Cruiser nach Südamerika, wo ich seitdem mehrere lange Reisen in Patagonien unternahm. Seit Ende 2019 begleitet mich mein kleiner Sohn Nelion bei meinen Abenteuern weltweit.

Dr. Christian Klepp
Hast du schon einmal einen leidenschaftlichen Landschaftsfotografen und unkonventionellen Geowissenschaftler getroffen? Ich bin beides, und zudem ein begeisterter Abenteurer aus Hamburg. Meine 20-jährige Berufserfahrung in der Erdsystem- und Klimaforschung und meine 26 Jahre der hingebungsvollen Landschaftsfotografie verschmelzen zu einer spannenden geowissenschaftlichen Reise quer über unseren Planeten.
Anschaulich und intuitiv rufe ich die einzigartige Schönheit unseres Heimatplaneten in unser Gedächtnis zurück und zeige, wie die Erde funktioniert und sich ständig verändert und weiter entwickelt. Respekt und Neugier für unseren Heimatplaneten wiederzuerwecken und die Vielfalt unseres Planeten zu schützen, liegt mir besonders am Herzen und definiert mich und mein Leben tiefgehend. Ich lade euch herzlich ein, mich auf dieser Reise zu den beeindruckendsten Orten der Erde zu begleiten und mit mir die faszinierenden geologischen Formationen zu erkunden, die diese einzigartigen Landschaften geschaffen haben.

Als Klimawissenschaftler arbeite ich sowohl auf dem Gebiet der Satellitenfernerkundung als auch an Bord von Forschungsschiffen auf den globalen Ozeanen. Weder aus dem Weltraum noch auf den Ozeanen sehe ich dabei Länder, Grenzen oder Territorien. Alles was ich sehe ist ein verletzlicher Planet, der unser aller Zuhause ist.
Wen fasziniert nicht der gewaltige Anblick der hell leuchtenden Milchstraße? Mich verzaubert der Anblick des Sternbogens der Milchstraße über einer nächtlichen Landschaft jedes Mal aufs Neue. Meine Kamera ist die Erweiterung meiner Augen und erlaubt es mir so, meine ganz persönliche Sichtweise der Natur in Photographien abzubilden, wie sie zuvor noch nie gezeigt wurden. Es ist ein wundervolles Geschenk, diese Momente des magischen Lichts euch zu teilen und dadurch tiefe Emotionen auszulösen. Lasst uns gemeinsam unseren einzigartigen Planeten lieben und seine Schönheit und Vielfalt auch für kommende Generationen bewahren.

Adrian Rohnfelder
Ich bin Jahrgang 1968, Vater von drei Kindern und – ja, was eigentlich? Seit Jahren überlege ich bzw. werde ich immer wieder gefragt, was ich denn genau bin, wie ich mich (beruflich) bezeichnen soll?

Bin ich Reisefotograf? Abenteurer? Abenteuerfotograf? Weltreisender? Landschaftsfotograf? Fotograf der Extreme? Vortragsreferent? Autor? Oder wie die Medien mich ab und an betiteln Lavajäger oder Dangerseeker?
Am meisten bekannt bin ich sicherlich (noch) für meine Leidenschaft für aktive Vulkane, für Feuer und damit für meine naturgewaltigen und „gefährlichen“ Bilder. Ich liebe die Ästhetik und Schönheit der Natur in ihrer extremen sowie ausserirdisch scheinenden Form.
ch nehme mir auf meinen Expeditionen aber auch immer Zeit für Land und Leute. Schon seit meiner frühesten Kindheit liebe ich es zu reisen und zu entdecken und meine unendliche Neugierde zu befriedigen. Eine Neugierde, welche mich eines Tages hoffentlich bis in das Weltall führen wird. Fast täglich schaue ich zum Sternenhimmel, versuche die Unendlichkeit (sowie Relativitätstheorie und Quantenphysik) zu verstehen und träume von fremden Welten und einer Reise ins All.

Neben dieser Neugier ist mein Freiheitsdrang mein allergrößter Antrieb. Frei und unabhängig mein eigenes Leben zu leben, unabhängig von der Meinung anderer und von irgendwelchen Likes in den sozialen Medien.
Was jetzt aber immer noch nicht die Eingangs gestellte Frage beantwortet. Wahrscheinlich gibt es auch gar nicht DIE eine Antwort. Was es jedoch gibt, ist eine Gemeinsamkeit aller möglichen Antworten. Und zwar möchte ich meine Träume leben, Welten entdecken und mein Leben ganz bewusst erleben und auskosten. Damit ich eines Tages mit vielen spannenden Erinnerungen, und nicht mit unerfüllten Träumen von dannen ziehen werde.
Insofern kann ich nicht genau sagen, was ich bin oder wie ich mich bezeichnen soll – dafür jedoch umso genauer, was ich möchte:
#diewithmemoriesnotwithdreams





 

 

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